Sammlung Würth

Reinhold Würth mit Alfred Hrdlicka

Künstler und Modell: Alfred Hrdlicka porträtiert Prof. Dr. h. c. mult. Reinhold Würth 1994 in seinem Wiener Atelier

Mit einem Nolde fing alles an

Ein Aquarell von Emil Nolde war in den 1960er-Jahren der Grundstock für eine Kunstsammlung, die heute mit mehr als 17.000 inventarisierten Kunstwerken eine der umfangreichsten privaten Kunstsammlungen in Deutschland und darüber hinaus darstellt.

Neben der bedeutenden Sammlung alter Meister liegt der Schwerpunkt der Sammlung auf moderner und zeitgenössischer Kunst. Die Sammlung Würth ist stilistisch wie medial pluralistisch angelegt und zielt nicht auf lückenlose Dokumentation historischer, moderner oder zeitgenössischer Tendenzen. Noch weniger ist Vollständigkeit im Hinblick auf die wichtigsten künstlerischen Positionen der letzten 100 Jahre angestrebt. Vielmehr konzentriert sich die Sammlung auf unterschiedliche markante Positionen der internationalen modernen und zeitgenössischen Kunst. Mit Picasso, Kirchner, Beckmann, de Saint Phalle, Baselitz, Kiefer, Ernst, Arp, Chillida, Jacobsen, Christo, Lüpertz, Botero, Katz, Hockney, Gormley, Rainer, Hrdlicka, Hundertwasser – um nur einige herauszugreifen – finden sich zahlreiche bekannte Namen, aber auch zahlreiche Positionen, die es für interessierte Besucher erst zu entdecken gilt.

Österreichische Kunst in der Sammlung Würth

Der Bestand an österreichischer Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts in der Sammlung Würth stellt die wohl umfangreichste Sammlung österreichischer Kunst außerhalb Österreichs dar. Neben den Vertretern der klassischen Moderne wie Gustav Klimt, Oskar Kokoschka, Wilhelm Thöny und vielen anderen, finden sich wichtige Künstler der modernen und zeitgenössischen Kunst in Österreich: Fritz Wotruba, Friedensreich Hundertwasser,Alfred Hrdlicka, Arnulf Rainer, Rudolf Hausner, Anne Hausner, Christian Ludwig Attersee, Hubert Scheibl, Siegfried Anzinger, Gunter Damisch, Karl Korab, Herbert Brandl, Roman Scheidl, Alfred Haberpointner, Manred Hebenstreit, Markus Hofer, Markus Redl, um nur einige Namen herauszugreifen.